Was ist ein Webproxy? Und wozu nutzen?

In Zeiten, in denen Worte wie „Datenschutz“ und „Datensicherheit“ fester Bestandteil der täglichen Nachrichtenmeldungen sind, stößt der Otto Normalverbraucher schnell an die Grenzen seines technischen Vokabulars. Eines dieser Wörter in Fachjargon lautet: WEBPROXY

Was ist also ein Webproxy?

Ein Webproxy ist ein System, mit dem Internetuser ihre Anonymität wahren können.
Man stelle sich das folgendermaßen vor. Max Mustermann (A) verbindet sich über das Internet mit einem Server (B). Somit besteht eine direkte Verbindung zwischen „A“ und „B“. Beide stellen kennen gegenseitig ihre Namen (Hostnamen) und Adressen (IPs).
Wenn Herr Mustermann nun aber nicht möchte, dass der angesurfte Server seine Daten erkennt (und mit 99,999 prozentiger Wahrscheinlichkeit auch protokolliert), nutzt er zu diesem Zweck einen Webproxy (C). Dieser liegt dann in unserem Fallbeispiel zwischen Herrn Mustermann und dem besuchten Server im Internet.
Jetzt hat der besuchte Server keine Kenntnis mehr von Hr. Mustermann, sondern sieht nur den von ihm eingesetzten Webproxy.

OHNE WEBPROXY:

A –> B

MIT WEBPROXY:

A –> C –> B

Es gibt im Internet jede Menge kostenfreie Angebote, um einen solchen Dienst zu nutzen.
Befragen Sie einfach mal Suchmaschine Ihres Vertrauens.